3 Monate kostenlos!
Stunde 9 · Kommunikation in der vernetzten Welt
Gefahren im Internet
Das Internet bietet viele Möglichkeiten, aber es gibt auch Risiken.
Station 1 · Chancen und Risiken
Zwei Seiten einer Medaille
Die digitale Kommunikation eröffnet Chancen, die vor Jahren undenkbar waren: Online-Konferenzen, Unterricht von zu Hause, Videochats mit Freunden. Doch das Internet kann auch ein Raum für Straftaten werden: Cyber-Kriminalität.
Station 2 · Cyber-Grooming
Wenn Fremde Vertrauen erschleichen
- Kriminelle Täter sprechen im Internet gezielt Kinder und Jugendliche an, um sie „kennenzulernen“ und später zu Treffen zu bewegen.
- Oft wird langsam ein scheinbares Vertrauensverhältnis aufgebaut – dahinter stecken sexuelle Missbrauchsabsichten. Man spricht von Cyber-Grooming.
- Täter geben sich oft selbst als Jugendliche aus und tun so, als würden sie die Probleme verstehen.
- Deshalb: niemals den richtigen Namen, die Telefonnummer oder andere persönliche Dinge preisgeben.
Tippe die Nachrichten an, die Warnsignale enthalten.
Nicht antworten, keine Bilder schicken, Screenshots als Beweis machen, die Person blockieren und melden und sofort mit Eltern oder einer Vertrauensperson sprechen. Hilfe gibt es auch bei der Nummer gegen Kummer: 116 111 und bei juuuport.de.
Station 3 · Schadprogramme
Gefahr aus dem Anhang
- Gefahr geht nicht nur von Personen aus: Auch E-Mails oder Webseiten können gefährlich sein.
- In Anhängen und hinter Links können sich Schadprogramme verstecken. Öffnet man einen falschen Anhang oder klickt einen falschen Link, gelangen sie auf Computer oder Smartphone.
- Beispiele: Würmer oder Trojaner. Sie verstecken sich auf dem Gerät und ermöglichen es Kriminellen, unbemerkt Daten zu stehlen – oder legen den Computer lahm.
Öffnen oder nicht?
Station 4 · Cyber-Mobbing
Beleidigen im Internet
- Viele Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche, werden Opfer von Beleidigungen im Internet: Cyber-Mobbing.
- Die Opfer leiden sehr – denn die Nachrichten erreichen sie überall, auch zu Hause, und viele lesen mit.
- Cyber-Mobber finden Informationen für Angriffe oft in sozialen Netzwerken, weil viele Nutzer private Daten leichtfertig preisgeben.
Klasse 7c
Beschreibe, warum der Chat ein Beispiel für Cyber-Mobbing ist. Gehe auf die beleidigenden oder verletzenden Nachrichten ein.
Mehrere Personen machen sich gemeinsam über einen Mitschüler lustig: Ein Bild wird ohne Erlaubnis geteilt und bearbeitet, er wird ausgelacht und beleidigt. Die ganze Klasse liest mit, der Betroffene kann sich kaum wehren. Das verletzt und demütigt ihn.
Tippe die Nachrichten an, die Cyber-Mobbing sind.
Was hilft? Was nicht?
Station 5 · Angebote im Internet · Material M1
„3 Monate kostenlos!“
- Im Internet gibt es viele kostenfreie Inhalte, aber auch kostenpflichtige wie Programme oder Abonnements.
- Oft wirkt ein Abo auf den ersten Blick kostenlos, kostet aber in Wahrheit Geld. Ein Probeabo dauert einen festgelegten Zeitraum – danach muss man zahlen.
- Deshalb: alle Details genau lesen, bevor man startet, und am besten einen Erwachsenen um Rat fragen.
3 Monate kostenlos!
Abo-Rechner
Annahme: Wer in den ersten 3 Monaten kündigt, zahlt nichts. Danach läuft das Abo mindestens 6 Monate.
Aufgaben
Beschreibe, was passiert, wenn das Abo nicht nach 3 Monaten gekündigt wird. Notiere die Kosten für 12 Monate. Erkläre, warum „kostenlos“ in die Irre führt.
Ab dem 4. Monat kostet das Abo 16,99 € pro Monat, und man ist mindestens bis Monat 6 gebunden. In 12 Monaten zahlt man 9 · 16,99 € = 152,91 €. „Kostenlos“ führt in die Irre, weil nur der Anfang gratis ist – man vergisst leicht zu kündigen.
Sicherung
Hefteintrag: Gefahren im Internet
Gefahren im Internet
Informatik · Klasse 5/6- Cyber-Grooming: Erwachsene erschleichen sich das Vertrauen von Kindern, um sie zu missbrauchen. Nie persönliche Daten oder Bilder an Fremde geben!
- Schadprogramme wie Würmer und Trojaner stecken in Anhängen und Links und stehlen Daten.
- Cyber-Mobbing: Beleidigen im Internet. Nicht mitmachen, Screenshots machen, melden und Hilfe holen.
- Probeabos sind nur am Anfang kostenlos – Details lesen und Erwachsene fragen.
Vertrauenslehrkraft · Eltern · Nummer gegen Kummer 116 111 · juuuport.de
Jetzt seid ihr dran