Stunde 5 · Informatiksysteme nutzen
Datenspeicherung
Täglich speichern Menschen Daten: Fotos, Hausaufgaben, Spielstände. Aber wo landen die Daten – und was passiert, wenn der USB-Stick in die Waschmaschine gerät?
Station 1 · Dokument – Datei – Daten
Vom Dokument zur Datei
- Daten erstellt man in Programmen, z. B. Texte in einem Textprogramm.
- Beim Speichern wird ein Dokument in einer Datei zusammengefasst und in einen Code übersetzt, den der Computer versteht.
- Speichert man auf dem Gerät selbst, ist das interne Speicherung. Außerhalb des Geräts – z. B. auf USB-Stick oder externer Festplatte – heißt sie externe Speicherung.
- Speicher unterscheiden sich in Kapazität, Art der Speicherung und Anschluss.
Intern oder extern?
Station 2 · Speicherarten
Optisch, magnetisch, elektronisch
Ein Laserstrahl liest und schreibt die Daten. Die Oberfläche lenkt ihn mehr oder weniger ab (Reflexion). Beispiel: CD, DVD.
Daten liegen auf magnetisierbarem Material (Bänder, Karten, Platten). Ein Lese-Schreib-Kopf liest sie. Beispiel: HDD, Kassette, Tonband.
Daten werden mit elektronischen Bauteilen gespeichert. Beispiel: Speicherkarte (microSD), SSD, USB-Stick, RAM.
Primäre Speicher wie der RAM verlieren ihre Daten, sobald der Strom weg ist.
Diese Speicher behalten die Daten auch ohne Strom – z. B. SSD, USB-Stick, Speicherkarte.
Sortiere die Speichermedien (Abb. 2–7)
Station 3 · Datensicherung
Backups: Sicherungskopien
Ein Backup ist eine Sicherungskopie. Geht das Speichermedium kaputt oder verloren, kann man die Daten wiederherstellen.
sichert alle Daten eines Systems.
sichert alle Daten, die seit dem letzten Voll-Backup geändert wurden.
sichert nur die Änderungen seit dem letzten Backup – egal welcher Art.
Simulator: Leas Schulwoche
Station 4 · Material M1
Backup-Strategien
Tabelle vervollständigen
Übertrage und vervollständige die Tabelle. Tippe die Felder an.
| Backup-Art | gesicherte Daten |
|---|---|
| Voll-Backup | alle Daten |
| differentielles Backup | alle Daten, die seit dem letzten Voll-Backup geändert wurden |
| inkrementelles Backup | nur die Änderungen seit dem letzten Backup (Voll- oder differentielles Backup) |
Immer ein Voll-Backup?
Erkläre, ob es sinnvoll ist, bei jeder Gelegenheit ein Voll-Backup zu erstellen.
Ein Voll-Backup ist am sichersten und am einfachsten wiederherzustellen. Es dauert aber lange und braucht sehr viel Speicherplatz, weil auch unveränderte Daten jedes Mal neu gesichert werden. Deshalb kombiniert man meist ein Voll-Backup mit differentiellen oder inkrementellen Backups.
Deine Backup-Strategie
Entwickle eine Backup-Strategie. Beschreibe, wie oft du welche Backup-Art nutzen würdest und welche Speichermedien infrage kämen.
Wie oft änderst du deine Daten? Wie viel Platz hast du? Wo ist das Backup sicher, wenn z. B. der Laptop gestohlen wird?
Einmal pro Monat ein Voll-Backup auf eine externe Festplatte, jeden Sonntag ein differentielles Backup. Die externe Festplatte liegt nicht neben dem Laptop, sondern sicher in einer Schublade. Wichtige Schulsachen zusätzlich auf einem USB-Stick.
Sicherung
Hefteintrag: Datenspeicherung
Datenspeicherung
Informatik · Klasse 5/6- Beim Speichern wird ein Dokument in einer Datei zusammengefasst und in einen Code übersetzt, den der Computer versteht.
- Interne Speicherung: auf dem Gerät selbst. Externe Speicherung: außerhalb, z. B. USB-Stick oder externe Festplatte.
- Arten der Speicherung: optisch (Laser, z. B. CD), magnetisch (Lese-Schreib-Kopf, z. B. HDD), elektronisch (z. B. SSD, Speicherkarte, RAM).
- Flüchtige Speicher (RAM) verlieren ohne Strom ihre Daten, permanente Speicher nicht.
- Ein Backup ist eine Sicherungskopie: Voll-Backup = alle Daten, differentiell = Änderungen seit dem letzten Voll-Backup, inkrementell = Änderungen seit dem letzten Backup.
Lege eine Tabelle mit den Spalten Speicherart, So funktioniert's und Beispiele an.
Jetzt seid ihr dran