Stunde 11 · Kommunikation in der vernetzten Welt
Lokale und globale Netzwerke
Viele Geräte, die wir im Alltag nutzen, können untereinander oder mit dem Internet verbunden sein.
Station 1 · Lokale Netzwerke · Material M1
Das Heimnetzwerk
- Sind Computer miteinander verbunden, spricht man von einem Netzwerk. Stehen alle Geräte am gleichen Ort, heißt es lokales Netzwerk (LAN). Es ist meist kabelgebunden.
- Im drahtlosen Netzwerk (WLAN) kommunizieren die Geräte per Funk.
- Im Mittelpunkt steht der Router. Er verbindet über einen Internetanbieter (Provider) mit dem Internet und die Geräte untereinander.
- Für die Übertragung über Glasfaser, Fernsehkabel, Telefonnetz (DSL) oder Mobilfunk braucht man ein Modem – heute meist im Router eingebaut.
Tippe die Geräte an
Tippe auf ein Gerät.
Station 2 · Globale Netzwerke
Das Internet hat zwei Schichten
Sind Menschen auf der ganzen Welt verbunden, nutzen sie ein globales Netzwerk. Das größte ist das Internet: Ob Nachricht nach Australien, Webseite aus Japan oder Video aus Amerika – das funktioniert, weil Computer weltweit vernetzt sind.
Anwendungen, die man im Internet nutzt: E-Mail-Programme, Webseiten, Messenger, Streaming. Ohne sie hätte das Internet keinen Nutzen für uns.
Das Fundament: die Hardware wie Computer, Router, Server und Kabel. Sie ermöglicht den Datenaustausch. Ohne sie könnte niemand auf die Dienste zugreifen.
Ordne zu
Station 3 · Aufbau und Funktion des Internets
Adressen im Internet
- Möchte man eine Internetseite aufrufen, braucht man einen Provider, der das eigene Gerät gegen Bezahlung mit dem Internet verbindet.
- Loggt man sich ins Internet ein, erhält man eine Zahlenkombination: die IP-Adresse. Sie ist die eigene „Anschrift“ im Internet.
- Alle IP-Adressen sind im Domain Name System (DNS) gesammelt – einer Art Telefonbuch mit den Adressen aller Geräte im Internet.
- Router organisieren den Datenaustausch: Sie leiten die Daten wie Wegweiser auf dem schnellsten Weg zum Webserver.
📖 DNS-Telefonbuch
Gib eine Webadresse ein – das DNS sucht die passende IP-Adresse.
Die IP-Adressen hier sind Beispiele.
Station 4 · Material M2
Florina ruft eine Webseite auf
Aufgaben
Beschreibe das Aufrufen einer Webseite. Beschreibe die Aufgaben von Webserver A mit DNS, Router und Internetprovider. Erkläre, warum manche Router nicht genutzt werden.
Florina gibt die Webadresse ein. Die Anfrage geht über den Router ihres Internetproviders ins Netz. Der Webserver A mit DNS übersetzt die Webadresse in die IP-Adresse des Zielservers. Die Router leiten die Anfrage wie Wegweiser weiter zu Webserver B, der die Webseite zurückschickt. Manche Router werden nicht genutzt, weil die Daten den schnellsten Weg nehmen – andere Router liegen auf Umwegen. Fällt ein Router aus, wird ein anderer Weg gesucht.
Sicherung
Hefteintrag: Netzwerke
Lokale und globale Netzwerke
Informatik · Klasse 5/6- Lokales Netzwerk (LAN, per Funk WLAN): Geräte am gleichen Ort. Der Router verbindet sie untereinander und über den Provider mit dem Internet; das Modem überträgt die Signale.
- Globales Netzwerk: Computer auf der ganzen Welt sind verbunden – das größte ist das Internet.
- Das Internet hat zwei Schichten: die technische Schicht (Computer, Kabel, Server, Router) und die Schicht der Internetdienste (E-Mail, Webseiten, Messenger, Streaming).
- Jedes Gerät hat eine IP-Adresse. Das DNS ist wie ein Telefonbuch: Es übersetzt Webadressen in IP-Adressen. Router leiten Daten auf dem schnellsten Weg weiter.
Zeichne dein Heimnetzwerk mit Router, Modem und mindestens vier Geräten.
Jetzt seid ihr dran